Musikstile

Musikstile

Die Gitarre ist ein faszinierendes Instrument, da sie neben ihrer Klangschönheit und Klangvielseitigkeit in den unterschiedlichsten Stilen vertreten ist:

Jazz , Flamenco,  E-Gitarre, Songbegleitung, Rock- und Popmusik, Lautenmusik, brasilianische Musik, Westerngitarre, Kammermusik in allen möglichen Besetzungen.

Ich unterrichte folgende Stile:

Werke für klassische Gitarre aus:
Renaissance:
Als Renaissancemusik bezeichnet man die Musik des 15. und 16. Jahrhunderts. In einer eigenen Schrift, der Tabulatur, wurde die Musik auf der Laute gespielt. Wir spielen in der Regel die Kompositionen aus dieser Zeit auf der heutigen Konzertgitarre.

Bedeutende Komponisten u.a. :  John Dowland, Francesco da Milano, Luys de Narváez, Thomas Robinson, William Byrd

Barock:
Die Epoche des Barock (Beginn des 17. Jahrhunderts – Mitte 18. Jahrhunderts) schließt sich an die Renaissancemusik an.

Bedeutende Komponisten: Johann Sebastian Bach, Silvius Leopold Weiss, Robert de Visée

Klassik:
Von der klassischen Epoche spricht man vom Zeitraum etwa zwischen 1750 und 1840. Die Gitarrenmusik etabliert sich in den drei Zentren der Musik: Paris, Wien und London.

Bedeutende Komponisten: Fernando Sor, Mauro Giuliani, Anton Diabelli, Ferdinando Carulli

Romantik  
Die Romantik erstreckt sich von 1790–1890 und stellt die Hochblüte des kunstvollen Gitarrenspiels dar. Der Spanier Francisco Tárrega spielt erstmals auf einer Gitarre mit einer größeren Mensur; er erweitert allumfassend und maßgeblich die Gitarrentechnik. Nach der Jahrhundertwende wird diese Arbeit durch seine beiden Schüler Miguel Llobet und Emilio Pujol weitergegeben.

Bedeutende Komponisten: Johann Kaspar Mertz, Napoleon Coste, Giulio Regondi und Miguel Llobet

Moderne
Richtungweisend ist der Autodidakt Andrés Segovia, der durch seine lang anhaltende Konzerttätigkeit über den gesamten Erdball der Gitarre zu ungeahnter Popularität verholfen hat. Er inspirierte durch seine Spielweise und Interpretationen zahlreiche Instrumentalisten und Pädagogen und hat somit der Gitarre zu einem ihr angemessenen Ansehen im allgemeinen Musikbetrieb verholfen. Viele Komponisten haben für ihn geschrieben.

Bedeutende Komponisten: Hans Werner Henze, Michael Tippett, Leo Brouwer, Richard Rodney Bennett, Tōru Takemitsu

Pop-und Folklore
Die Musik meiner Generation hat auch mich dazu bewegt mit dem Gitarrenspielen anzufangen! Waren es Liedermacher wie beispielsweise Reinhard Mey oder Pop– und Rockgruppen wie die Beatles, Genesis oder die Rolling Stones! Diese Musik wollte ich nachspielen können.
Ich glaube, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte, hat, die immer mit dem Hören von Musik verknüpft ist. Oftmals möchte man diese Vergangenheit aufleben lassen, sprich die Lieder dieser Zeit noch einmal selbst spielen können.

Song- und Liedbegleitung
Das Erlernen von einfachen Liedern ist der erste Kick beim Gitarrenspiel. Viele Stücke sind mit nur drei Akkorden zu begleiten! So kann sich jeder seine bevorzugte Musikrichtung auswählen und anhand eines Liedes die verschiedenen Begleitformen (Rhythmusgitarre, Akkordzerlegungen) lernen. Eine Gitarre kann an jedem Ort der Welt im Gepäck sein und zusammen Singen macht viel Freude.

Kammermusik
Die Gitarre ist vertreten in zahlreichen Kammermusikbesetzungen:
Sänger und Sängerinnen können neben dem häufigeren Begleitinstrument Klavier wahre Freude empfinden, wenn ein versierter Gitarrenspieler sie begleitet. Vom Duo bis hin zum Quartett (selten auch in größeren Formationen) existieren Werke von namhaften Komponisten.
Je nach dem Kammermusikpartnerinstrument Cello, Violine oder Querflöte ergibt sich eine aparte Klangfarbenmischung.